Zur 66. Ausgabe der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld nahmen acht Thüringer teil, wovon sechs allein vom SV GutsMuths Jena gestellt wurden. Neben jungen Meisterschaftsdebütanten wie Charlotte Mund und Lennart Notni, nahmen auch erfahrene Spieler wie Toni Krause, Alois Henke (OTG Gera) und Nicole Bartsch teil. Letztere war nunmehr zum neunten Mal Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft.


Bei dem wie gewohnt hervorragend ausgerichtetem Turnier war schnell klar, dass die guten Ergebnisse des letzten Jahres nur sehr schwer zu wiederholen sein würden, denn die Auslosung verriet in fast allen Begegnungen schwere Gegner schon in der ersten Runde. Da im üblichen Einzel-KO System nach einer Niederlage keine zweite Chance folgt, war für viele Spieler schon nach der ersten Runde Endstation. Im Mixed schafften es Toni Krause mit Maxi Stelzer (OTG Gera) in die zweite Runde, die in Folgespiel den späteren Vizemeistern unterlagen. Maria Kuse und Julian Voigt schrammten nur knapp an einem Überraschungssieg gegen eine an 5/8 gesetzte Paarung vorbei. Auch im Doppel zeigten die beiden mit ihren Partnern gute Leistungen, mussten sich aber jeweils knapp geschlagen geben. Maria und Maxi spielten auch im Einzel gut auf – Schluss war dann allerdings, als beide den späteren Finalistinnen gegenüberstanden.
Einen Lichtblick aus Thüringer Sicht bot Alois Henke, der sich mit großem Kampfgeist und ein bisschen Glück in spannenden Einzelspielen in die Runde der besten 16 spielte. Er wehrte in seinen zwei gewonnenen Spielen drei Matchbälle ab und gewann beide Partien im Entscheidungssatz 22-20. Auch im Doppel mit Toni Krause war in der zweiten Runde ein Sieg möglich; mal wieder wurden zwei Matchbälle abgewehrt, das Glück lag dieses Mal jedoch auf der anderen Seite und die beiden verloren den Entscheidungssatz 22-20.

So endet eine Meisterschaft, die aus Thüringer Sicht zwar hätte besser laufen können, die aber gerade im Jugendbereich viel Potential zeigt und Hoffnung für die kommenden Jahre macht.

Schläger und Bälle


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