U19-EM: Bronze für Iffland/Hermel im Damendoppel


Beim Individualturnier der U19-Europameisterschaften in Tatabanya, Ungarn, hat der Deutsche
Badminton-Verband (DBV) eine weitere Medaille geholt: Maike Iffland und Kalliope Hermel (beide
TV Refrath) sicherten sich im Damendoppel die Bronzemedaille. Im Mixed erreichten zudem
Aditya Gahirwal (SG Schorndorf) und Smilla Fluhrer (SG Rheinhessen) das Viertelfinale. Nach der
Bronzemedaille der Mannschaft im Teambewerb freut sich der DBV nun über eine zweite EM-
Medaille bei den Junioren.
Für Maike Iffland und Kalliope Hermel ist die Medaille im Damendoppel der Lohn für eine lange
gemeinsame Vorbereitung: „Diese Medaillen zu holen war unser großes Ziel. Wir haben die
letzten eineinhalb Jahre darauf hintrainiert, um hier zu zeigen, dass wir zur europäischen Spitze
gehören“, erklärte Hermel.
„Wir hatten natürlich gehofft, mit dem Team hier auch etwas zu holen. Dass es dann zweimal mit
der Medaille geklappt hat, ist natürlich super cool!“, freute sich Iffland.


Beide gehen noch zur Schule und trainieren bislang außerhalb der DBV-Kaderstrukturen bei
ihrem Heimatverein TV Refrath. „Für uns war das hier bisher in Refrath der perfekte Weg. Nach
dem Abi wäre der Wechsel nach Mülheim dann der logische nächste Schritt, wenn wir uns
weiterhin für den Leistungssport entscheiden. So eine EM ist natürlich noch mal eine Extra-
Motivation“, sind sich die beiden einig.
Gahirwal/Fluhrer im Mixed-Viertelfinale
Auch im Mixed zeigte der DBV-Nachwuchs eine starke Leistung: Aditya Gahirwal und Smilla
Fluhrer erreichten gemeinsam das Viertelfinale.
Bundesstützpunkttrainer Dirk Nötzel zog ein positives Gesamtfazit des Turniers: „Zwei Medaillen
bei der EM sind für uns wirklich klasse. Generell haben eigentlich alle hier am oberen
Leistungslimit gespielt und super abgeliefert. Gleichzeitig haben wir hier gesehen, woran wir
arbeiten müssen, um den nächsten Schritt zu gehen und hier in allen Disziplinen wieder vorne
mitzuspielen.“

Emotionaler Abschied für Heinz Kelzenberg
Ein besonderer Moment war das Turnier auch für Heinz Kelzenberg, der Iffland und Hermel seit
vielen Jahren beim TV Refrath trainiert und sie auch bei dieser EM als Coach begleitet hat: „Diese
EM war für mich das Ergebnis der letzten sechs Jahre, in denen wir beim TV Refrath mit den
beiden Mädels zusammengearbeitet haben. Das macht mich sehr stolz.“ Für Kelzenberg war es
das letzte Turnier in dieser Rolle: Zum Jahresende beendet er im Alter von 65 Jahren seine
Tätigkeit als Badmintontrainer.

Text: Thomas Fuchs | DBV

Foto: Thomas Fuchs | DBV

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