Thüringer Badmintonfamilie trauert
Christel Bernst
Ein Leben für den Badmintonsport
Mit Bestürzung und Trauer hat das Präsidium des Thüringer Badminton-Verband e.V. die Nachricht des Todes seines langjährigen Präsidiumsmitgliedes Christel Bernst aufgenommen. Nach langer schwerer Krankheit verstarb sie am 17. Mai 2011.
Unser Mitgefühl gilt in diesen schweren Stunden ihrer Familie.
Christel Bernst erblickte am 27.06.1942 das Licht der Welt. Sie war gelernte Kindergärtnerin und leitete bis zum Altersrentenbeginn eine Kindereinrichtung in Erfurt. Im Alter von 17 Jahren begann sie 1959 ihre sportliche Laufbahn bei der BSG Lokomotive Erfurt.
In den folgenden Jahrzehnten war sie maßgebend an den Erfolgen der Sektion Federball beteiligt, war Vorstands- und Ehrenmitglied des ESV Lokomotive Erfurt und über 40 Jahre Abteilungsleiterin der Sektion Badminton. Zudem war sie 20 Jahre im BFA Erfurt engagiert. Sie gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Thüringer Badminton-Verbandes. Innerhalb des TBV begleitete sie viele Jahre das Amt der Altersklassenbeauftragten und war verantwortlich für den Breitensport.
Badminton hatte in ihrem Leben immer einen hohen Stellenwert. Ob im Nachwuchsbereich, Wettkampf oder Freizeitsport, Christel war stets präsent. Trotz unheilbarer Krankheit war sie regelmäßig in der Halle und leitete bis zum Schluss das Nachwuchstraining.
Ihre größten sportlichen Erfolge errang sie vor allem im Seniorenbereich. Sie wurde 6x DDR-Meisterin in den Altersklassen im Mixed und Damendoppel. Nach 1990 war sie mehrfach Südwestdeutsche Meisterin und erfolgreiche Teilnehmerin an den Deutschen Meisterschaften.
Christel hinterlässt eine große Lücke im Thüringer Badmintonsport. Wir werden ihr stets ein ehrendes Andenken bewahren und sie in guter Erinnerung behalten.
Die Trauerfeier findet am Montag, dem 6. Juni um 10:00 Uhr auf dem Hauptfriedhof in Erfurt statt.
Präsdium des Thüringer Badminton-Verbandes

Gemeinsam mit Peter Dathe (Bildhintergrund) wurde Christel Bernst DDR-Altersklassenmeister im Mixed













