Mit dem von Anfang der Saison an fest veranschlagten Ziel, in die 2. Bundesliga aufzusteigen, hat sich der SV GutsMuths Jena eine schwere Aufgabe gestellt. Denn seit elf Jahren hat es kein Thüringer Badmintonverein mehr in die Zweitklassigkeit geschafft, und die letzten Jahre spielten die Jenaer Badmintonspieler eher gegen den Ab- als für den Aufstieg.

Um das hoch gesteckt Ziel zu erreichen, konnte sich die Stammmannschaft um Johann Höflitz, Stefan Wagner, Moritz Predel, Toni Krause und Jana Voigtmann auf die Unterstützung der Neuzugänge Stefan Adam und Nicole Bartsch verlassen, die sich nicht nur spielerisch, sondern auch menschlich perfekt in das Team einpassten. Und so kam es auch, dass die ersten Spiele alle gewonnen werden konnten und die Herbstmeisterschaft früh feststand. Nur der SV Fischbach klebte als Verfolger stets dicht an den Fersen der Jenaer Tabellenführer. Ein einziges Mal nur durfte das Team, welches bis auf oben genannten Neuzugänge ausschließlich aus früheren Jenaer Sportgymnasiasten besteht, in dieser Saison nicht als Sieger vom Platz gehen und verpassten mit dieser Niederlage gegen den direkten Konkurrenten zwei Spieltage vor Saisonschluss die vorzeitige Meisterschaft.

Damit fiel die Entscheidung über den direkten Aufstieg erst am letzten Spieltag gegen den Tabellendritten, den SV Dortelweil. Und in dieser Begegnung musste der SV GutsMuths Jena noch einmal alles aus sich herausholen, denn jedes der acht Spiele war hart umkämpft, sechs Mal ging es in den Entscheidungssatz und vier Sätze wurden erst in der Verlängerung entschieden. Doch der Tabellenführer behielt die Nerven und hatte in jeder Begegnung dank der großartigen Unterstützung der Fans am Ende die Nase vorn und gewann das letzte Spiel der Saison mit einem 8-0, bei dem sich jeder Punkt hart erarbeitet werden musste. So steigt der SV GutsMuths Jena zum zweiten Mal in der Vereinsgeschichte in die 2. Badminton-Bundesliga auf.

Impressionen der beiden letzten beiden Spieltage gibt es auf der Internetseite des SV GutsMuths Jena.


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